Alle Beiträge von Wim Wollner

Jahresauftakt

Liebe Freunde, Gäste und Interessierte

vielen Dank für Euer zahlreiches Erscheinen letzten Sonntag zum Jahresauftakt im Alten Museum am Ostwall 7, Dortmund !!!

Knapp 200 Personen haben unser gemischtes Programm aus Information und Kultur verfolgt.

Herzlichen Dank noch einmal an alle Teilnehmer sowie  Gilda Razani, Bernd Gieseking und den Sprechchor des Dortmunder Theaters für ihre gelungenen musikalischen oder kabarettistischen Beiträge!

Wir bleiben am Ball!

Wim Wollner / Verein “Das bleibt! Altes Museum am Ostwall 7″

 

Neue CD: Ostwall Recordings

Wim Wollner Ostwall Recordings Cover

Aufgenommen im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund.

Tracklist:

  1. Swedishional
  2. Enalion
  3. La Pluie En Octobre
  4. Pythagoras
  5. Theme From Parsifal
  6. Générique Début (Belphégor)
  7. Lied Der Menschen
  8. Secret Garden
  9. Afternoon At The Ostwall
  10. Bulgarian Voices
  11. Achill Sounds
  12. Autoput
  13. Wagneresque
  14. Django Meint’s Ernst
  15. Theme From Tannhäuser
  16. La Pluie En Octobre
  17. Achill Sounds (Alternate Take)
  18. Swedishional (Reprise)

Erschienen im Makro Musikverlag (Medienvertrieb Heinzelmann)

Rezension: www.tongebiet.de

CD gehört? Ich freue mich über Kommentare!

 

Dotown Wonder Bros.

“Jazzed-up Motown & Soul Classics”

Häufig erkennt man erst beim zweiten Hinhören, warum einem der gerade gespielte Song so vertraut vorkommt: die groovigen und sehr überraschenden Arrangements der Dotown Wonder Bros. entpuppen sich als bekannte Soul und Motown Klassiker von Stevie Wonder, James Brown oder Marvin Gaye. Wird man beim Kramen  im altbekannten Repertoire aber nicht fündig, kann es sein, dass die Brothers gerade einen aktuellen Hit von Pharell Williams zitieren…
Die vier professionellen Jazzmusiker aus „Dotown“-Dortmund covern nicht einfach, sondern spielen auf originelle Weise mit den Songs, mal im jazzig-smoothen Barsound, mal zum Mitwippen.

Motown goes Dotown!

aktuelle CD: „Jazzed Up!“

Line Up:
Wim Wollner (sax)
Holger Weber (git)
Ingo Senst (kontrabass)
Benny Mokross (percussion)

www.dotownwonderbros.de

www.facebook.com/dotownwonderbros

 

Wann Se Wolln

Hans Wanning – Ingo Senst – Wim Wollner

Hans Wanning, Ingo Senst und Wim Wollner lassen sich nicht auf eine Stilistik festlegen: sie sind Grenzgänger. Kennengelernt haben sie sich 1987 beim Studium an der Jazzabteilung des „Hilversums Conservatorium“ in den Niederlanden. Über verschiedene Wege gelangten sie später nach Dortmund und arbeiten dort in zahlreichen Projekten zusammen.

Als Trio „Wann Se Wolln“ greifen sie die Musik Richard Wagners oder Ludwig van Beethovens auf, Motive aus Tannhäuser, Parsifal oder der Eroica inspirieren die Künstler dabei zu modernen, vom Jazz geprägten Interpretationen.

Die Affinität der Band sowohl zur Klassik als auch zur Improvisation geht einher mit überschäumender Spielfreude und Experimentierlust. Überraschend, virtuos und expressiv, bisweilen auch augenzwinkernd und humorvoll überschreiten „Wann Se Wolln“ nach Belieben unsichtbare Linien zwischen komponierter und improvisierter Musik. Aus Wagners harmonischen Welten entstehen unvermittelt klangvolle Metamorphosen: mal lugt ein Jazzklassiker hervor, mal ein Samba oder ein Tango.

Die Projekt-Idee entstand durch die Freundschaft zum bekannten Dortmunder Musikwissenschaftler Martin Geck. Im Wagner-Jahr 2013 begleitete das Trio Professor Geck auf einer Lesereise zur Vorstellung seiner Wagner-Biografie und spielte dabei unter anderem vor Nike Wagner und Hans Neuenfels.

Beim Bonner Beethovenfest 2016 werden „Wann Se Wolln“ eine Lesung Martin Gecks über „schrille“ Eroica Versionen auf ihre sehr spezielle Art musikalisch begleiten.

Die Musiker:

Hans Wanning (Piano) war Preisträger beim „European Jazz Contest“ in Brüssel. Zu seinen aktuellen Projekten zählen „About Aphrodite“, „Bescay“ und „Stardust & Memories“ (eine Kooperation mit dem „Modern String Quartett“). Er spielte u.a. mit Gerd Dudek, Ramesh Shotham, Rosani Reis, Ulli Beckerhoff und Thomas Alkier.

Ingo Senst (Kontrabass) Ingo Senst (Kontrabass) ist einer der gefragtesten Sidemen der deutschen Jazzszene. Er ist u.a. festes Mitglied im „Glenn Miller Orchestra“ und bei “Triosence”. Seine weltweiten Konzerttourneen, Funk- und CD-Produktionen brachten ihn zusammen mit Künstlern wie Götz Alsmann, Tom Gäbel, Benny Bailey, Norma Winstone, Ack van Rooyen und der HR- BigBand.

Wim Wollner (Saxophon) ist ein vielseitiger Bühnen- und Studiomusiker in den Bereichen Jazz, Funk, Soul und Weltmusik. Er spielte mit der Original London West End Production der “Rocky Horror Show”. Seine musikalischen Weggefährten waren u.a. Jasper van’t Hof, Jos Machtel, Gerd Dudek, Django Kroll und Ramesh Shotham. Aktuelle Projekte sind die Bands “Dotown Wonder Bros. “, „Reggatta de Blanc” und “Bescay”.

Wann Se Wolln (1)

Bescay

Seit mehr als dreißig Jahren existiert die Band Besçay (sprich bäschtschai; türkisch = fünf Tee) nun schon. Die Musiker von Besçay, deren Wurzeln hauptsächlich im Jazz liegen, gelten im Ruhrgebiet als Pioniere dessen was man heute „Weltmusik“ nennt. 1980 von Django Kroll gegründet, beschäftigt sich die Band mit der Musik anderer Länder wie der Türkei, Bulgarien oder Indien. Immer auf der Suche nach Einflüssen anderer Kulturen arbeitet Besçay regelmäßig mit internationalen Gastmusikern und überrascht so stets mit neuen Klängen. Vertrackte Rhythmen, expressive Balladen, intuitives Zusammenspiel und freie Improvisation sind die Markenzeichen der Band.

Seit dem Tod des Bandgründers Django Kroll am 7. Juli 2015 tritt die Band mit dem Bassisten Jens Pollheide (festes Mitglied von „Embryo“) auf und hält dabei Django Krolls visionäre Grundidee von Besçay immer in Ehren.

Wim Wollner (Saxophone)
Hans Wanning (Piano)
Jens Pollheide (Bass)
Benny Mokross (Drums & Percussion)

 

 

Logo TONgebiet

Wim Wollner:

“Bescay gab es sogar schon, bevor ich 1986 nach Holland zog, und auch während meiner dortigen Zeit blieb ich festes Bandmitglied. Mit dem Oud Spieler Yulyus Golombeck entwickelte sich Bescay in den frühen 90-er Jahren immer mehr in Richtung Ethno Jazz. In jüngster Zeit gab es zwei sehr schöne Konzerte mit einer Art erweiterter Bescay, mit der Saxophonistin Gilda Razani, den Geigerinnen Bettina Hagemann und Freya Deiting, der Sängerin Moo Lohkenn, dem Perkussionisten Fethi Ak und dem Oud Spieler Ahmed Bektas. Das nennt sich dann „Djangos Orientology Orchestra“, einer Art Ethno Bigband, die aber nach Bescay Art recht frei mit dem Material umgeht.”